23.06.2010
Wer den deutschen Rapper Sido immer noch als Rüpel in Erinnerung hat, muss langsam sein Bild von ihm ändern. Ohne Zweifel, seine Songs sind nicht immer empfehlenswert für Kinder unter 16 Jahre, aber genau deshalb nehmen ihn die Jugendlichen auch ernst und sehen ihn als Vorbild. Um dies zu nützen, machte Sido schon einiges um Jugendliche und junge Erwachsene auf die richtige Bahn zu leiden. Er ist sich trotz Karriere für nichts zu fein und das macht den Rapper sympathisch. Unter anderem versuchte er damals die Erstwähler vom Wählen zu überzeugen und auch im „Club der böse Mädchen“ auf Pro 7, redete er mit Problemjugendlichen über Gewalt- und Problemprävention.
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Essen gehen zum halben Preis.
Am Montag war Sido in der 16. Mittelschule in Leipzig zu Gast und redete mit Jugendlichen aus den Klassenstufen 5 bis 10 über gewaltfreie Konfliktlösung und Toleranz.
Auch wenn die meisten Schüler eher Sprachlos waren und ihren Star einfach nur sehen wollten, glaubt Sido fest daran etwas mit seinen Besuchen bewirken zu können und somit die Schüler zu motivieren, sich trotz schlechter Umgebung und Arbeitssituation gewaltfrei durch zu boxen.
Das Gespräch in der Schule fand auf Einladung des Radiosenders MDR Jump statt.
PHOTO CREDIT: (c) Universal Music 2009
Quelle: LVZ online
Autor: Thomas Schiebler
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